Herzlich Willkommen in der Reithufenstadt Kroppenstedt

Kroppenstedt

 

 

 

                    

 

        

Rathaus Freikreuz Kirche Eulenturm Museum

                           

Reithufenstadt Kroppenstedt

Um 934 urkundlich erwähnt, ist Kroppenstedt eine alte Stadt mit vielen Besonderheiten.

1253 erhält der Ort das Stadtrecht.

Besonders bekannt wurde die Stadt durch die Kroppenstedter Reiter.

Von 1371 bis 1727 dienten sie dem jeweiligen Landesfürsten.

Neben dieser Tätigkeit wurden die Reiter auch zu Hofdiensten im benachbarten Gröninger Schloss herangezogen, führten Strafexpeditionen und Gefangenentransporte und hatten die Verpflichtung reisende Kaufleute vor Wegelagerern zu schützen.

Für ihre Verdienste wurde ihnen Acker, die so genannten Reithufen, verliehen.

1727 wurden die Reiterdienste aufgehoben, aus den Reithufen wurde die noch heute existierende Reithufenstiftung.

Die Ackerflächen, die 1. Grades vererbbar sind, werden von einem Reithufenkollatoren-Kollegium , denen drei Vertreter der Kirche und drei Vertreter der Stadt angehören, ehrenamtlich verwaltet.

Wird eine Reithufe frei, so wird sie öffentlich bei dem alljährlich am 3.Oktober stattfindenden Freikreuzfest verlost.

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Rathaus

Direkt am Markt gelegen erhebt sich das spätgotische Rathaus, welches seinen Ursprung schon 1598 hat.

Davon zeugen ein altes Tonnengewölbe ebenso, wie die alten Gefängniszellen, die noch besichtigt werden können.

Das historisches Ratsarchiv mit Dokumenten aus dem 15. bis 19. Jahrhundert ist in der ehemaligen Rüstkammer untergebracht.  Meist älter als der Akteninhalt sind die Einbände, die zum Teil aus handgeschriebenen Bibelseiten bestehen. Der heutige Sitzungssaal wurde in früheren Jahrhunderten auch als Gerichtssaal genutzt.

Eine weitere Besonderheit ist das Standesamt- um 1934 neu gestaltet- stellen Wandmalereien des Halberstädter Malers Walter Gemm die einzelnen Lebensabschnitte dar.

Auch heute kann man sich hier noch das "Ja - Wort" geben!

Im Keller des Rathauses erinnern ein Brunnen und alte Futtertröge daran, das er früher als Pferdestall genutzt wurde.

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Das Freikreuz

Majestätisch erhebt sich auf steinernen Sockel, direkt gegenüber dem Rathaus, das Freikreuz.

Seit 1248 als Stätte der Richtbarkeit, hielten hier die Grafen von Blankenburg und Hadmersleben

das Kreuzgericht ab.

Die Stadt selbst hatte nur das Recht der niederen Richtbarkeit.

Nachdem die Holzkreuze zu oft erneuert werden mussten, richtete man eine Bitte an den Churfürsten

Friedrich Wilhelm III  und bat um ein neues Kreuz aus Stein.

1651, nach der Zugehörigkeit Kroppenstedts zum Kurfürstentum Brandenburg und dem Erlöschen der Gerichtsbarkeit, wurde dieser Wunsch erfüllt.

Ein mit Wappen reich verziertes Sandsteinkreuz stand nun für Städtefreiheit und der damit verbundenen 19 Privilegien und ist einmalig in Europa.

Heute wird nur noch einmal im Jahr gerichtet, zum Historischen Freikreuzfest, welches in Erinnerung an altehrwürdige Traditionen jedes Jahr am  3. Oktober stattfindet.

Auch alle anderen Stadtprivilegien werden dann wieder belebt. Das Marktrecht - Markt, das Braurecht - Feiern, die Richtbarkeit - mit Ritterspielen.

Seit 1991 zieht das Freikreuzfest zahlreiche Besucher an.

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Die Martinikirche

Im Ursprung romanisch, wurde sie in vielen Jahren immer wieder verändert. Dadurch hat sich ein eigenwilliger "Stilmischmasch" ergeben. Eine Seite zeigt stolz Renaissancegiebel die eigentlich mehr an ein Schloss als an eine Kirche erinnern.

Die Gotik hat genauso ihre Spuren hinterlassen, wie die Zeit des Barock in der Innenausstattung. 1616 wurde die Kirche vollendet.

Das legendärste Stück  ist die Esaias Compenius Orgel.  

Der Künstler ließ sich 10 Jahre Zeit, um sein Werk zu vollenden. Sehr zum Ärger der damaligen Ratsherren, die ihn dafür kurzer Hand mit Arrest im Ratsgefängnis belohnten!

Das Esaias Compenius ein wahrer Meister seines Handwerks war, kann man daraus ersehen, dass er auch für

Bischof Heinrich Julius tätig war. Eine weitere Compenius-Orgel befindet sich heute in Schloß Frederiksborg

in Dänemark.

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Eulenturm und alte Stadtbefestigung

Wenn man die Augen nach oben richtet kann man neben dem Kirchturm einen weiteren Turm erblicken. Es ist der so genannte "Eulenturm" mit barocker Haube.

Einer, der früheren drei Stadttortürme, die für die Sicherheit der Stadtwichtig waren. Das doppelte Stadtbefestigungssystem stammt schon aus dem 13. Jahrhundert.

Dazu gehören noch 4 Wehrtürme.

Wer einmal das Auto stehen lässt und rund um die Stadt wandert, kann den größten Teil der Türme und der Stadtmauer auch heute noch bewundern.

Durch den 30jährigen Krieg hatte die Anlage zwar sehr gelitten, wurde aber im 16. Jahrhundert wieder aufgebaut. Die meisten Häuser und Bauerngehöfte stammen ebenfalls aus dieser Epoche.

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Heimatmuseum Kroppenstedt

Im mittelalterlichen Ensemble zwischen Kirche und Eulenturm steht ein altes Fachwerkhaus, welches 1564 als

alte Schule diente.

1992 fand hier das Heimatmuseum seinen Platz. Viele einmalige Zeitzeugen haben hier einen würdigen Platz gefunden.

Der "Kroppenstedter Vorrat", eine massiver Silberbecher, der selbst schon den dänischen König Christian IV. nach Kroppenstedt lockte. Auch ihm erzählte man schon die reizvolle Legende vom Schäfer Benedix, der es mit dem berühmten "Schäferstündchen" zu wörtlich nahm und so 14 mal Vater in einem Jahr wurde!

Doch auch  dem berühmtesten Kroppenstedter, dem Erzbischof Ludolf von Magdeburg (1192) , ist ein Plätzchen gewidmet.

Im Museum findet man alte landwirtschaftliche Geräte, Mobiliar der Jahrhundertwende, die Einrichtung eines alten Klassenraumes und einer Apotheke sowie  die letzten Teile des einstigen Gröninger Schlosses.

Für geschichtsinteressierte Besucher ist Kroppenstedt allemal eine Reise wert!

 

Öffnungszeiten  Heimatmuseum

Montag bis Donnerstag             10.00 Uhr   -   16.00 Uhr

 

Freitag                            10.00 Uhr   -   12.00 Uhr

                                 

Am Wochenende nach Absprache.

 

Heimatmuseum Kroppenstedt

Am Kirchhof 2 - 3

39397 Kroppenstedt

 

 

Tel. 03 92 64/ 3 55 04

 

 

museumkroppenstedt@web.de

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Kroppenstedt

 

über uns

Schule/Kindergarten

Gaststätten/Pensionen

Med. Einrichtungen

Verbandsgemeinde

Home

 

 

Über uns:

 

Die Stadt Kroppenstedt liegt am südwestlichen Rand der Magdeburger Börde in unmittelbarer Nähe zu den Städten Magdeburg (33 km), Halberstadt (20 km) und Quedlinburg (14 km).

 

Seit dem 1.1.2010 gehört die Stadt zur Verbandsgemeinde "Westliche Börde" mit Sitz in Gröningen.

 

Der Bürgermeister der Stadt ist ehrenamtlich. Die Beschlüsse des Bürgermeisters und der Stadträte führt die Verbandsgemeinde  im Auftrag der Gemeinden aus.

 

Kroppenstedt hat seit 1992 wieder eine mittelalterliche Reithufenstiftung, die nach altem überlieferten Recht die Ackerflächen von Stadt und Kirche gemeinsam verwaltet.

Zum Reithufenkollatorenkollegium gehören drei Vertreter der Stadt und drei Vertreter der Kirche. Der Vorsitz  wechselt jedes  Jahr zwischen Stadt und Kirche.  

 

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Schule

In der Stadt gibt es eine Grundschule die seit 2012 den Namen Grundschule "Am Freikreuz" trägt.

 

 

Kindergarten

Die Kindergartentagesstätte 

"Rasselbande" betreut alle Kinder  bis zum  Eintritt in die Grundschule .

 

 

 

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 Gaststätten:

 

"Landgasthof  Muhl"         Str. der Freundschaft 13 b                Tel . (03 92 64) 3 22

 

Pensionen:

 

"Weißes Roß"                    Am Markt 3                                         Tel. (03 92 64) 3 53 18

 

"Pension Anita"                  Str. der Freundschaft 60 a               Tel. (03 92 64) 3 43

 

Med. Einrichtungen:

 

MVZ Börde Arztpraxis        Rudolf-Breitscheid-Str. 55            Tel. (03 92 64) 2 09

 

Zahnarztpraxis                    Max-Kasperschinski-Str. 52            Tel. (03 92 64) 2 29

 Dr. Gabi Jacob

                                   

Physiotherapie                     Am Markt 5                                       Tel. (03 92 64) 9 55 93

Birgit Schinkel

                    

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